DE EN 

Energy Harvester ernten Energien

Energy Harvesting lässt sich am besten mit „Energie ernten“ übersetzen. Was ist gemeint? Energy Harvesting setzt freie, in der Umgebung vorhandene Energie in nutzbare, elektrische Energie um. Ein im großen Stil angewendetes Beispiel sind Solarzellen: Sie erzeugen elektrische Energie aus der ansonsten ungenutzten Solarstrahlung. INVENT erforscht und entwickelt eine andere Art der Energiewandlung, den Piezoeffekt. Er wird genutzt, um ungenutzte mechanische Energie, wie sie beispielsweise durch Vibrationen im Betrieb von Fahrzeugen, Maschinen oder Bauwerken permanent entsteht, in elektrische Energie umzuwandeln.

Energy Harvesting Demonstratoren

Dabei geht es nicht darum, vorhandene Energiequellen zu ersetzen. Vielmehr wird diese Methode verwendet, um Energie an Orten zu erzeugen, die bislang nicht oder nur mit sehr großem Aufwand versorgt werden können. Auch bietet sich die Substitution von Batterien an, da die Energy Harvester prinzipiell keine Lebensdauerbegrenzung haben. Ideal geeignet ist diese Methode daher für Bauwerke ohne eigenen Stromanschluss. Dazu gehört die Strukturüberwachung von Brücken, aber auch die Überwachung bewegter Strukturen in Transportbehältern oder Fahrzeugen.

INVENT entwickelt in enger Kooperation mit Partnern aus der Forschung Methoden, mit denen sich die Generatormodule effektiv auslegen, fertigen und sich die zu erwartende Energieoutputs für spezifische Anwendungsfälle exakt bestimmen lassen. Dadurch können effektiv Machbarkeitsnachweise für unterschiedliche Anwendungen erbracht werden, bevor die Serienproduktion eines Moduls startet.

News

eROSITA Röntgenteleskop fertiggestellt

Nach 10 Jahren Entwicklung und Integration ist das eROSITA Röntgenteleskop fertiggestellt: 7 Spiegelmodule mit jeweils 54 Spiegelschalen und 7 extra angefertigten Röntgenkameras, montiert in INVENT‘s...mehr

Technologisches Leuchtturmprojekt

Das Land Niedersachsen überreicht der INVENT GmbH einen Förderbescheid für ein technologisches Leuchtturmprojekt mit der TU Braunschweig und dem DLR in Höhe von 478.000 Euro und fördert dadurch die...mehr